• Samstag, 16. Mai 2026
    17.00 Uhr Coesfeld

    Konzert für zwei Klaviere

    Musikschule Coesfeld Samstag, 16. Mai 2026, 17.00 Uhr Orchestersaal Konzert für zwei Klaviere Programm Dimitri Schostakowitsch Concertino a-Moll op.94 (1953) (1906-1975) Cécile Chaminade Le Matin et le Soir op. 79 (1895) (1857-1944) Pause Johannes Brahms Variationen über ein Thema von (1833-1897) Joseph Haydn op. 56 b (1874) Darius Milhaud Scaramouche op. 165 b (1892-1974) Suite für zwei Klavier (1937) Anne Schreiber und Rudolf Innig, Klavier

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  • Sonntag, 14. Juni 2026<br/> 17.00 Uhr Mettmann<br/><br/> Orgelkonzert

    Sonntag, 14. Juni 2026
    17.00 Uhr Mettmann

    Orgelkonzert

    Mettmann St. Lambertus Sonntag, 14. Juni 2026, 17.00 Uhr Programm Anton Bruckner Ouvertüre g-Moll (1863) (1824-1896) Robert Schumann Vier Skizzen op. 58 (1845) (1810-1856) Nicht schnell und sehr markiert Nicht schnell und sehr markiert Lebhaft Allegretto Max Reger Fantasie und Fuge über B-A-C-H (1873-1916) Rudolf Innig, Orgel (www.rudolf-innig.de)

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  • Donnerstag, 16. Juli  2026<br/> 18.00 Uhr Poznan (PL)<br/><br/> Orgelkonzert

    Donnerstag, 16. Juli 2026
    18.00 Uhr Poznan (PL)

    Orgelkonzert

    Poznan Stadtkirche Donnerstag, 16. Juli 2026, 17.00 Uhr Programm Johannes Brahms Präludium und Fuge g-Moll (1857) (1833–1897) Anton Bruckner Drei Orchesterstücke WAB 97 (1862) (1824-1896) Moderato Andante Andante con moto (Transkription für Orgel von Rudolf Innig, 2018) Felix Nowowiejski Sinfonie e–Moll op. 45 Nr. 5 (1929) (1877 – 1946) Allegro serioso Andante ('Stella matutina' - 'Morgenstern') Passacaglia Rudolf Innig, Orgel (www.rudolf-innig.de) Gedanken zum Programm Johannes Brahms würde man heute als einen frühen ‚Experte für Alte Musik‘ bezeichnen: Er befasste sich intensiv mit der vokalen Mehrstimmigkeit des 16. Jahrhunderts und bearbeitete alte Volkslieder. Vor allem zählte er zu den Herausgebern der neunbändigen Ausgabe der Orgelwerke Bachs, die ab 1837 im Peters-Verlag in Leipzig erschien und heute noch erhältlich ist. Sein Präludium und Fuge g-Moll zeugt von der genauen Kenntnis des gleichnamigen Orgelstückes von Bach (BWV 535), die mitunter bis in die Nähe von Zitaten reicht. Von Anton Bruckner sind keine nennenswerten Kompositionen für Orgel überliefert, nur einige wenige kurze Fugen, die er 1861 am Ende eines sechsjährigen Studiums in Harmonielehre und Kontrapunkt bei Simon Sechter in Wien schrieb. Danach inspirierte ihn die Musik Richard Wagners zur Komposition sinfonischer Orchestermusik. Zu einem Schlüsselerlebnis wurden für ihn die Aufführungen der Oper Tannhäuser im Frühjahr 1863 in Linz, bei denen er als Chordirigent mitwirkte. Sein Freund, der dortige Theaterkapellmeister Otto Kitzler vermittelte ihm seit dem Herbst 1861 die entscheidenden Impulse zur Komposition sinfonischer Werke. Die hier erklingenden Drei Orchesterstücke (1862) sind Bruckners erste sinfonische Orchesterwerke. Es sind kurze dreiteilige Charakterstücke in A-B-A -Form, die schon die typischen Merkmale seiner späteren großen Sinfonien erkennen lassen. Der Name des polnischen Komponisten Felix Nowowiejski (1877-1946) hätte heute in der spätromantischen sinfonischen Orgelmusik einen ähnlich glänzenden Klang wie der von Charles-Marie Widor (1844-1937) oder Louis Vierne (1870-1937), wenn es den Zweiten Weltkrieg mit seinen Schrecken und der folgenden, fast 50 Jahre andauernden Teilung Europas durch den Eisernen Vorhang nicht gegeben hätte. In seinen Orgelwerken, vor allem in seinen neun Orgelsinfonien op. 45 und den Vier Konzerten für Orgel Solo op. 56 verbinden sich die Einflüsse der deutschen Musiktradition (Nowowiejski lebte viele Jahre in Berlin und studierte dort Komposition bei Max Bruch) und der sinfonischen französischen Orgelmusik, die er in Paris kennengelernt hatte, mit der charakteristischen polnischen Melancholie. Seine neun Sinfonien zählen zu den bedeutendsten Werken der spätromantischen sinfonischen Orgelliteratur. Die Sinfonie e-Moll op. 45 Nr. 5 beginnt mit einem ausgedehnten Sonatensatz. Dem Hauptthema im Fortissimo stellt Nowowiejski als zweites Thema im Piano den polnischen den 91. Psalm ('Wer im Schutz des Höchsten wohnt') mit seinem charakteristischen Sekundschritt gegenüber. Die stark fugierte Durchführung wird vor allem vom Hauptthema geprägt. In der Reprise erklingen beide Themen gleichzeitig, zum Teil verbunden mit sehr virtuosen Passagen. Der Satz endet im Organo Pleno mit einem Zitat beider Themen. Der zweite Satz 'Andante' changiert zwischen e- und a-Moll, sein Hauptmotiv erinnert an den ersten Satz. Im dritten Satz greift Nowowiejski zum ersten und einzigen Mal in seiner sinfonischen Orgelmusik die barocken Form der Passacaglia auf. Johann Sebastian Bach, Josef Gabriel Rheinberger oder Max Reger komponierten Meisterwerke für die Orgel in dieser Variationsform. Nach einer feierlichen akkordischen Introduktion im Organo Pleno stellt Nowowiejski sein achttaktiges Thema im Pianissimo im Bass vor und entwickelt daraus 16 Variationen unterschiedlichsten Charakters, wobei die letzte das Thema ungewöhnlicherweise mit brillanten Pedal-Kadenzen kombiniert. Eine kurze Coda erinnert im verlangsamten tempo an das Hauptthema des ersten Satzes. (Dr. Rudolf Innig)

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  • Sonntag, 16.08. 2026<br/> 18.00 Uhr Bielefeld, Neustädter Marienkirche<br/><br/> Orgelkonzert

    Sonntag, 16.08. 2026
    18.00 Uhr Bielefeld, Neustädter Marienkirche

    Orgelkonzert

    Bielefeld, Neustädter Marienkirche Sonntag, 16. August 2026, 18.00 Uhr Orgelkonzert Programm Werke von Max Reger, Olivier Messiaen und Felix Nowowiejski

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  • Freitag, 28. August 2026<br/> 20.00 Uhr Lüneburg<br/><br/> Orgelkonzert

    Freitag, 28. August 2026
    20.00 Uhr Lüneburg

    Orgelkonzert

    Orgelkonzert St. Nicolai Lüneburg Freitag, 28. August 2026, 20.00 Uhr Programm: Max Reger Fantasie über B-A-C-H op 46 (1900) (1877-1916) Felix Mendelssohn Sonate c-Moll op 65 Nr. 2 (1844) (1809-1847) Grave-Adagio Allegro maestoso e vivace Fuge (Allegro moderato) Felix Nowowiejski Sinfonie e–Moll op. 45 Nr. 5 (1929) (1877 – 1946) Allegro serioso Andante ('Stella matutina' - 'Morgenstern') Passacaglia Rudolf Innig, Orgel

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  • Samstag, 19. Juni 2027<br/> 19.30 Uhr Vaduz (FL) <br/><br/> Orgelkonzert

    Samstag, 19. Juni 2027
    19.30 Uhr Vaduz (FL)

    Orgelkonzert

    Vaduz - Kathedrale Sonntag, 4. Juli 2027, 18.00 Uhr Orgelkonzert Programm Johann Sebastian Bach Die Kunst der Fuge (1750) (1685-1750) Fuge Nr. 1 Fuge Nr. 18 (Ergänzung durch Alexandre F. Boëly) César Franck Choral a.Moll (1890) (1822-1890) Olivier Messiaen Livre du Saint Sacrement (1984), daraus (1908-1992) Prière (Nr. 16) Josef Gabriel Rheinberger Sonate A – Dur op. 188 (1901) (1839 – 1901) Präludium Intermezzo Pastorale Finale Rudolf Innig, Orgel (www.rudolf-innig.de) Gedanken zur Musik

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  • Sonntag, 4. Juli 2027<br/> 18.00 Uhr Coesfeld <br/><br/> Orgelkonzert

    Sonntag, 4. Juli 2027
    18.00 Uhr Coesfeld

    Orgelkonzert

    Coesfeld St. Jacobi Sonntag, 4. Juli 2027, 18.00 Uhr Orgelkonzert Programm Johann Sebastian Bach Die Kunst der Fuge (1750) (1685-1750) Fuge Nr. 1 Fuge Nr. 18 (Ergänzung durch Alexandre F. Boëly) César Franck Choral a.Moll (1890) (1822-1890) Olivier Messiaen Livre du Saint Sacrement (1984), daraus (1908-1992) Prière (Nr. 16) Josef Gabriel Rheinberger Sonate A – Dur op. 188 (1901) (1839 – 1901) Präludium Intermezzo Pastorale Finale Rudolf Innig, Orgel (www.rudolf-innig.de) Gedanken zur Musik

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Neue CD: Samuel Barber - Orgelwerke

Schuke-Orgel
Heilig-Kreuz-Kirche Detmold

Sonnenkind

Samuel Barber begann seine kompositorische Laufbahn als echtes Wunderkind, bereits im Alter von neun Jahren stand sein Berufswunsch fest, und schon ein Jahr später komponierte er seine erste Oper – oder jedenfalls deren ersten Akt, denn danach gingen der textenden Köchin die Ideen aus... Als Organist startete er ins professionelle Fach, und wenngleich seine Schwerpunkte später in anderen Bereichen lagen, so finden sich durchs ganze Werk immer wieder Stücke für die Orgel. Rudolf Innig hat sie alle eingespielt und bietet so einen spannenden Einblick in die Entwicklung eines erfüllten Komponistenlebens.

Schattenspender

Das berühmte „Adagio for Strings“ darf dabei natürlich nicht fehlen. Das herzzerreißende Stück erklang auf den Beerdigungen von Roosevelt und Kennedy ebenso wie bei den Trauerfeiern für Grace Kelly und Albert Einstein. Puff Daddy verarbeitete es ebenso wie Herbert Grönemeyer, und selbst bei den Olympischen Spielen kam es zum Einsatz. Die Version für Orgel hat Barber selbst mit eingerichtet, obwohl er vom übermässigen Erfolg dieses Werkes nicht gerade begeistert war – stellte es doch sein sonstiges umfangreiches Oeuvre in den Schatten.

Nachtmusik

Aber auch sonst war Barber dem Emotionalen keineswegs abgeneigt. Sein letztes Orgelwerk ist ein Choralvorspiel zum auch in Amerika nach wie vor überaus populären „Stille Nacht, heilige Nacht“. Allerdings sorgt der schwebende 7/8-Takt und bitonale Harmonik für nicht ganz so gefühlige Weihnachten...

Lichtgestalt

Große kompositorische Raffinesse beweist Barber auch in den „Wondrous Love“-Variationen, und dass er auch ungewöhnliche Pfade betreten konnte, zeigt die Suite von 1934, die ursprünglich für ein Carillon, ein melodisches Kirchturmglockenspiel, gedacht war. Rudolf Innig präsentiert diese kurzweilige Reise durch ein Komponistenleben an der gewaltigen Schuke- Orgel der Detmolder Pfarrkirche Heilig Kreuz, die als großes Konzertinstrument in idealer Weise Barbers Klangideale zum Leuchten bringt.

Informationen zur CD als pdf

Rezensionen zur CD als pdf:

Audiophile Auditions 8/2017

Musicweb 9/2017

Diapason 10/2017

Musicweb 1/2018