Bruckner Vier Orchesterstücke S. 1Anton Bruckner - Vier Orchesterstücke

Während seiner Tätigkeit als Organist am Dom in Linz (1855-1868) lernte Anton Bruckner den Dirigenten Otto Kitzler (1834-1915) kennen, der von 1858 bis 1863 Kapellmeister am Theater in Linz war. Der 10 Jahre jüngere Kitzler vermittelte Bruckner die entscheidenden Impulse zur Komposition sinfonischer Orchesterwerke. Und durch ihn, der sich in Linz sehr für die zeitgenössische Musik einsetzte, lernte Anton Bruckner die sinfonischen Werke von Hector Berlioz und Franz Liszt, vor allem aber die Musikdramen von Richard Wagner kennen: Die Aufführung des Tannhäuser im Februar 1863 in Linz wurde für den schon fast 40jährigen Bruckner zu einem Schlüsselerlebnis für seine weitere Entwicklung als Komponist.

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Drei Präludien und FugenFranz Lachner - Drei Präludien und Fugen

Als Franz Lachner seine drei Orgelsonaten op. 175, 176 und 177 im Jahre 1877 veröffentlichte, war er bereits über 70 Jahre alt. Ähnlich wie Felix Mendelssohn, der die Gattung der Orgelsonate im Jahre 1845 mit seinen Sechs Orgelsonaten op. 65 begründet hatte, griff Lachner in seinen Orgelsonaten f-Moll, C-Dur und e-Moll, die er gleichzeitig auch als Fassung für Klavier zu vier Händen im Druck erscheinen ließ, auf bereits zuvor komponierte Orgelstücke zurück. Aus einer Sammlung von Sechs Präludien und Fugen (1855/56) sowie drei Präludien (1868) stellte er seine drei Sonaten in ihrer endgültigen Form zusammen und fügte (ebenfalls wie Mendelssohn) im Laufe des Entstehungsprozesses einzelne neue Sätze hinzu.

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Gershwin Rhapsody S. 1

GERSHWIN - RHAPSODY IN BLUE

George Gershwin komponierte die 'Rhapsody in Blue' im Januar des Jahres 1924 auf Anregung des Dirigenten Paul Whiteman. Anders als bei seinen späteren sinfonischen Werken, dem 'Concerto in F' (1925) und bei 'An American in Paris' (1928) legte er die 'Rhapsody in Blue' in einer Fassung für zwei Klaviere vor, die Instrumentierung für Klavier und Jazzband für die Uraufführung und später für Klavier und sinfonisches Orchester (1926 und 1942) besorgte Ferde Grofé, der Arrangeur von Whiteman’s 'Palais Royal Orchestra'. Die Uraufführung am 12. Februar 1924 fand in New York durch Whiteman’s Orchester mit George Gershwin als Klaviersolisten in Gegenwart so namhafter Musiker wie Sergej Rachmaninow, Igor Strawinsky, Leopold Stokowski, Willem Mengelberg, Jascha Heifetz und Fritz Kreisler statt und wurde für Gershwin zu einem triumphalen Erfolg.

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Bruckner f Moll Sinfonie 3. Satz 1. Seite

BRUCKNER SINFONIE F-MOLL

Während seiner Tätigkeit als Organist am Dom in Linz (1855-1868) lernte Anton Bruckner den Dirigenten Otto Kitzler (1834-1915) kennen, der von 1858 bis 1863 Kapellmeister am Theater in Linz war. Der 10 Jahre jüngere Kitzler vermittelte Bruckner die entscheidenden Impulse zur Komposition sinfonischer Orchesterwerke. Und durch ihn, der sich in Linz sehr für die zeitgenössische Musik einsetzte, lernte Anton Bruckner die sinfonischen Werke von Hector Berlioz und Franz Liszt, vor allem aber die Musikdramen von Richard Wagner kennen: Die Aufführung des Tannhäuser im Februar 1863 in Linz wurde für den schon fast 40jährigen Bruckner zu einem Schlüsselerlebnis für seine weitere Entwicklung als Komponist.

Bereits kurz nach Beginn seiner Tätigkeit in Linz hatte der ehrgeizige Bruckner ein 'Fernstudium' bei dem angesehenen Wiener Musiktheoretiker Simon Sechter (1855-1861) begonnen, das bis zum Herbst 1861 dauerte und u. a. mit einer Prüfung in Orgelimprovisation endete. Kurz darauf, im Dezember 1861, nahm Bruckner bei Otto Kitzler weitere Studien in Formenlehre, Orchesterinstrumentation und Komposition (einschließlich der Analyse von Beethovens Klaviersonaten und Streichquartetten) auf, die im Sommer 1863 u. a. mit der Komposition seiner Sinfonie f - Moll (WAB 99) ihren Abschluss fanden.

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